Zimmerei Markus Nattrodt - Ihr Partner für Holzarbeiten

Bauen mit Vernunft

Die ökologische Realität

Der Zimmerer ist einer der viel­seitig­sten Berufe. „Vom massiven Fuß­boden bis zum Dach“. Hand­werks­kunst mit Leiden­schaft, ist in einer Zeit, wo alle am liebsten nur noch mit dem Computer arbeiten, bei uns der Alltag.

Wenn sie mehr wollen, als in einer automatisch beheizten Plastiktüte mit Plastikfenster und Lüftungsanlage zu wohnen, dann sind sie auf dieser Seite richtig.

Holz, ein Baustoff aus der Natur

Wir verwenden fast ausschließlich Massivholz. Wir beziehen unser Bauholz von regionalen Sägewerken. Als Dämmung verwenden wir, seit bereits zwanzig Jahren, Zellulose und Holzfaser.

Wir arbeiten nicht nach Feng Shui und sind weder Innungsmitglied noch Anhänger irgendwelcher esoterischen Heilsbringer.

Wir arbeiten mit natürlichen Bau­stoffen, weil es die besten und langlebigsten Materialien sind. Massiv­holz wird seit Jahr­hunderten welt­weit beim Haus­bau ein­gesetzt.

Leben ist mehr, als in einem Gebäude zu wohnen

Weder das perfekte Ökohaus, mit Stroh als Dämmung, noch das super ­gedämmte Haus, mit Solar- und Lüftungs­anlage, macht glücklich.

Wohnen gehört zu unserem menschlichen irdischem Dasein. Ob man Besitzer eines Ökohauses ist, oder in einem Zelt wohnt, hat mit Lebensglück wenig zu tun.

Warum Holz?

Holz ist einer der letzten natürlichen Rohstoffe, die man ohne industrielle Veredelung, im Hausbau einsetzt.

Jeder industriell hergestellter Bau­stoff, jeder Rohstoff, der um die halbe Erdkugel gefahren wird, ist ein Verlust an Kreativität und Lebens­qualität für Menschen, die wir nicht kennen.

Jeder Rohstoff, der hand­werk­lich mit Leiden­schaft verbaut wird, ist ein Gewinn an Kreativität und Lebens­qualität für den Hand­werker und für sie als Kunden!

Nach dem Besuch der Meisterschule, habe ich 1996 eine Zimmerei gegründet. Die ersten Jahre arbeitete ich als Ein-Mann-Firma. Von Anfang an verwendete ich Hauptsächlich Zel­lulose als Dämmung.

Der doppelte Dachstuhl mit Holzfaser- und Zellulosedämmung hat sich bewährt. Das was vor 30 Jahren, von vielen als ökologischer Krampf bezeichnet wurde, hat sich im Bauwesen etabliert.

  • Geboren um zu leben

Vater Staat und die Banken
arbeiten an dem gleichen Gedanken.

Sie wollen unsere Steuern,
es muss sich alles verteuern.

Ohne Kredit bei einer Bank, ist für die meisten Menschen Bauen nicht möglich. Man muss Geld verdienen und brav seine Steuern bezahlen, damit man dann bei der Bank jahrelang die Kredite bezahlt.

  • Einfache Lösungen

Wie kann man einfache Dinge kom­pli­ziert lösen?

Einfache Lösungen zu finden lernt man nicht in der Schule, sondern in der Praxis. Bega­bungen die nicht praktiziert werden verkümmern. In den Industrienationen gehen viele Menschen über zwanzig Jahre zur Schule und studieren, um dann Produkte zu entwickeln, die niemand braucht.

  • Bauen im Alltag

Das perfekte Haus, das gibt es nicht. Bauwillige durchsuchen das Internet, informieren sich und wollen dann das perfekte Haus bauen.

Die einen meinen es muss be­son­ders ökologisch sein, andere bauen mit High-Tec Lüftungsanlage. Auch wir können ihnen leider kein perfektes Haus anbieten.

Holz ist ein Naturprodukt. Jeder Balken ist ein Unikat. Wenn es nach den Deutschen Normen und der Industrie geht, dann besteht das perfekte Haus aus Industrieprodukten. Das sind: Kunststofffenster, Laminatboden, Plastikfolie, Klebeband, OSB-Platten, Mineral­wolle, Pu-Schaumplatten, ect..

  • Lernen durch Fehler

Man muss nicht unbedingt Fehler machen um zu lernen. Doch man sollte aus Fehlern lernen.

Der Alltag auf der Baustelle läuft anders ab, als es in den bunten Pros­pekten der Hersteller beschrieben wird.

Gute Handwerker lernen aus Erfahrung und Fehlern, gute Baustoffe können Fehler kompensieren. Architekten, Bauingenieure, Meister und Gesellen lernen die Normen der Industrie (DIN ISO RAL). Für alles gibt es eine Norm oder ein Gütezeichen.

Die deutschen Vorschriften, die man beim Hausbau alle beachten muss, sind teilweise so absurd, dass man sich fragt, warum sich jemand über Baumängel wundert.

  • Ziele, die nie erreicht werden

Klimaneutrale Häuser erreicht man nicht durch Hightech. Man nennt das: „Bundesregierung und Koalitionsfraktionen einigten sich in der Diskussion über die klimafreundliche Gebäudesanierung am Donnerstagabend (25.09.2010) darauf, dass der Einsatz von Primärenergie wie Gas oder Öl in Gebäuden bis 2050 um 80 Prozent reduziert werden soll.

Wie dumm sind wir deutschen denn wirklich? Industrie und Banken wollen nicht Energie-sparen. Für sie ist Energie-sparen ein neues Geschäftsfeld. Hat denn irgend ein Bundestagsabgeordneter Ahnung von Gebäudesanierung? In Brüssel leben 20.000 Lobbyisten!

Wir wissen nicht was 2050 sein wird. Vielleicht haben wir klimaneutrale Gebäude, weil es keine Energie zum heizen mehr gibt.

  • Altbausanierung mit Hirn

Manche Leute meinen: „Da der Mensch vom Affen abstammt und sich der Affe keine Gedanken über die Zukunft macht, braucht der Mensch das auch nicht.“

  • Energieberater machen Berechnungen, die mit der Realität wenig zu tun haben.
  • Architekten planen Häuser, die schon nach der Fertigstellung sanierungsbedürftig sind.
  • Handwerker bauen und sanieren ohne die Funktionalität der industriell hergestellten Produkte infrage zu stellen.
  • Der Häuslebauer geht zur Bank und nimmt den nächsten Kredit auf.

Das Karussell dreht sich schneller!

 

Das Klimaneutrale Haus mit Hightech wird es auch 2050 nicht geben!

Vor dem ersten Weltkrieg hatten wir bereits Klimaneutrale Gebäude in Deutschland. In Asien und Afrika gibt es immer noch klimaneutrale Häuser.

Sie fragen sich vielleicht jetzt: „Denkt der wirklich, dass man ohne Fern­seher, elekt­rischem Strom und Auto leben kann?

Man muss sich das Leben nicht unnötig schwer machen. Oft ist es besser bestehende Ressourcen zu nutzen, als neue „umweltfreundlichere“ zu erschließen.

  • Fazit

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, keine sinnlosen Arbeiten zu verrichten, nur um Geld zu verdienen. Natürlich kann ich nicht alle Aufträge auf Sinnhaftigkeit prüfen.

Überall, wo ressourcenschonend gebaut wird, verwendet man Baustoffe aus der Region. Kinder fragen warum? Erwachse dürfen das auch!

  • Das Tauschsystem

Stellen sie sich vor, dass zehn Familien auf einer einsamen Insel leben. Zehn Männer, zehn Frauen und Kinder. Es gibt dort auch Schafe, Ziegen, Kühe und Hühner. Wegen des milden Klimas ist der Winter kein großes Problem.

Der Handel findet als Tauschgeschäft statt. Zehn Hühner werden gegen ein Schaf getauscht. Wenn eine Kuh geschlachtet wird, dann teilt man sie auf die zehn Familien auf.

  • Das Geldsystem

Stellen sie sich vor, dass zehn Familien auf einer einsamen Insel leben. Zehn Männer, zehn Frauen und Kinder. Jeder Erwachsene Bürger erhält 1.000 Euro; also 2.000 Euro pro Familie.

Geld wird als Tausch­mittel benutzt. Das System funktioniert, wenn das Geld zum Tausch von land­wirt­schaf­tlichen Gütern ver­wendet wird und bei jeder Familie Ausgaben und Einnahmen gleich hoch sind. Beim Hausbau müssen mehrere Familien zusammenhelfen.

Wenn von den zehn Familien jeder Banker ist und von Zinsen leben will, dann hat das Geld keinen Nutzen! Die Insel­bewohner werden verhungern!
 

©Markus Nattrodt 2026

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